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Rudi Carrells Ex-Lebensgefährtin

Gehirntumor!

Ist dieser Arzt ihre Rettung?

München - Der Schock war groß für Rudi Carrell (68): Seine Ex-Lebensgefährtin Susanne Hoffmann (44) leidet an einem bösartigen Hirntumor. So oft es geht, besucht er sie in der Klinik.

Jetzt gibt es wieder Hoffnung - und sie kommt aus München, berichtet die Illustrierte "die aktuelle" in ihrer neuesten Ausgabe. Dr. Matthias Schröder (34) und sein Team entwickelten am Klinikum Rechts der Isar eine neue Operationsmethode, unter der Leitung von Direktorin Prof. A. E. Trappe.
FGNN heißt das Zauberwort: Fluoreszenzgestützte navigierte Neuroendoskopie. "Wir operieren tiefsitzende Hirntumore mit dem Endoskop", erklärt Dr. Schröder.
Der Patient muss vorher körpereigene Aminolävulinsäure schlucken. Dieser Stoff wird in bösartigen Tumoren in einen Farbstoff umgewandelt. "Beim Operieren leuchtet bösartiges Gewebe unter Speziallicht rot auf, gesundes dunkelblau", so der Arzt.
Verbunden mit einem genauen Navigationssystem hat der Patient zwei Vorteile: Das gesamte bösartige Gewebe kann entfernt werden. Und: Gesundes Hirngewebe bleibt geschützt. Es kommt dadurch nicht so häufig zu Denk-, Sprach- und Bewegungsstörungen nach dem Eingriff. 35 Patienten wurden mit der neuen Operationstechnik bereits operiert.

BILD, 1. März 2003, Seite 7

 

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